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Saitenwynd

History

1982

Geburt von Saitenwynd: Richard Schmitt und Kurt „Dixi“ Schleicher gründen das Duo. Die beiden überlegten, wie man denn das neue Projekt nennen könnte. Sie hatten sich bereits ein ansehnliches Repertoire aus der damaligen Singer-Songwriter-Szene zugelegt und die Kombination der Gitarren mit dem mehrstimmigen Gesang und der Bluesharp, kam gut an bei verschiedensten Anlässen und zwanglosen Sessions an Lagerfeuern und in damals noch schwer verrauchten Kneipen. Um dem Zweipersonenprojekt einen Namen zu geben wurde ganz einfach Ursachenforschung betrieben. Es wurde Musik reproduziert und es klangen Saiten und Stimmbänder die von der Atemluft in Schwingung versetzt wurden, ebenso wie die Stimmzungen der Bluesharp. Also Saiten und Wind, - ein geniales Wortspiel. Aber man war sich damals schon darüber im Klaren, dass natürlich auch andere Musiker auf diese Idee kommen könnten. Also ersetzte man das i im Wind durch ein y. Das gab dem Wort einen mittelalterlichen Touch, wodurch auch gleichzeitig die Quote des Minnesangs mit erfüllt wurde. So zogen die beiden durch ihre Stammkneipen und sorgten für Stimmung unter den Zuhörern, die auch schnell zu Fans und ständigen Wegbegleitern wurden.

1984

Erste Erwähnung in der Presse (Schmitt und Schleicher) mit Hansi Höppel bei „Kulmbacher Rocknacht“ im Vorprogramm von Geisha. Im Mai dreiwöchige Reise nach Irland mit ersten Sessions in Pubs und dem ersten Schnupperkontakt zur Irischen Musik. Kleine Tour im Vorprogramm von Passion Pit, der Band von Udo Langer. Ausgedehnte Auftritte im Nepomuk, der sich damals noch in Burgkunstadt (heute "Rösla") befand.

1990

Auftritte in kleinen Pubs und Kneipen, auf Open Airs und bei spontanen Sessions. Guido Apel begleitete ab und zu Dixi und Ritchy auf der E-Gitarre. Auf einem Nebenschauplatz wurde die Deutschrockband "Phynff Lloyd" gegründet. Neben Dixi und Ritchy an Gitarre und Bass waren Andi Herold an den Drums, Udo Langer am Keybord und Guido Apel an der Sologitarre dabei.

1992

Vom 29. Mai bis 30. Mai 1992 wurde im Tonstudio von Heinz Siegfried in Hollfeld der erste Tonträger, eine MC mit dem Titel "Frei wie die Sau" aufgenommen. Darauf befanden sich 9 Lieder und ein Instrumental. Unter ihnen der "Kneipenhocker", "Frei wie die Sau" und "Hoppela Du Deppela". Gastmusiker waren Guido Apel an der Gitarre und Werner Schneider an der Posaune. Die kleine Auflage war bereits nach kurzer Zeit vergriffen.

1994

Einstieg des Bassisten Norbert Rösch bei einem Sommerfest in Mainroth. Norbert war Gründungsmitglied der in den 70er und 80er Jahren überregional bekannten Rockband "Vampires". Bei Saitenwynd spielte er den Guilt-Akkustikbass und das einzige Möbelstück der Band, den legendären Kontrabass. Der Sound wurde weicher und runder – aus dem Duo wurde ein Trio.

1995

Anfang 1995 traf Vera Schettl auf das Trio. Ihre Stimme, ob Solo oder im Chor, passte wunderbar zu den irischen Arrangements. Da sie auch hervorragend Tin Whistle und später Geige spielte, bekam man endlich den Sound, den man zu irisch/schottische Traditionals und Baladen benötigte. Auch Norbert aktivierte sein schlummerndes Können am Akkordeon. Die Band entwickelte sich zum Multiinstrumentarium.

1996

Von Mai bis September ging die Band erneut ins Siegfried Tonstudio nach Hollfeld, um ihre erste CD, mit dem Titel Musikant einzuspielen. Es wurden 15 Eigenkompositionen in Fränkisch und Deutsch, so wie 2 Instrumentals aufgenommen. Als Gastmusiker spielte sich Andi Siedersleben am Piano einen Weg in die Herzen von Saitenwynd. Außerdem hatte man sich dazu verstiegen weitere 29 Gastmusiker in Form des Gesangvereins Freundschaftsbund Mainroth einzubinden. "Kneipenhocker", "Hoppela Du Deppela" und "Der Durscht" wurden mit geballter Manneskraft aufgenommen. Studiotechniker war Harald Metzner. Am 22.11.1996 wurde das Werk schließlich als sogenanntes "Heimspiel" im Saal des Gasthof Krone in Mainroth vorgestellt. Die erfolgreichste CD von Saitenwynd ist heute vergriffen.

2014

Nachdem Saitenwynd dieses Jahr eine Menge von sehr erfolgreichen Auftritte hinter sich hatte, legen sie eine Pause ein und treffen sich einmal im Vierteljahr in einer Kneipe, um sich über Neuigkeiten auszutauschen – quasi "a bissla läh waafn".